Zum Inhalt springen

Deutsche Redewendungen und ihre Bedeutung

Von „Ich verstehe nur Bahnhof“ bis „Tomaten auf den Augen haben“: feste Wendungen, deren Sinn sich nicht aus den einzelnen Wörtern ergibt. Jede mit Bedeutung, Herkunft und Beispielen.

A12

B6

D42

E23

F3

H7

I6

J24

K6

L2

M8

N6

O2

P2

S10

T3

U4

V1

W8

Z1

Häufige Fragen

Was ist eine Redewendung?

Eine Redewendung ist eine feste Wortverbindung mit übertragener Bedeutung, die man in den eigenen Satz einbaut, etwa „jemandem einen Bären aufbinden“ für „jemandem eine Lüge erzählen“. Fachleute sprechen von Idiomen oder Phraseologismen.

Was ist der Unterschied zwischen einer Redewendung und einem Sprichwort?

Ein Sprichwort ist ein abgeschlossener Satz mit einer Lehre, den man zitiert („Wer rastet, der rostet“). Eine Redewendung ist ein Baustein ohne eigene Lehre, den man beugt und in den Satz einfügt („Sie hat die Katze aus dem Sack gelassen“).

Woher kommen Redewendungen?

Viele stammen aus Handwerk, Landwirtschaft, Jagd, Militär oder der Bibel und haben ihr ursprüngliches Bild längst verloren. „Jemandem die Leviten lesen“ etwa geht auf mittelalterliche Ermahnungen von Geistlichen zurück, bei denen aus dem Buch Levitikus vorgelesen wurde.

↑↓auswählen↵öffnen