"Aller guten Dinge sind drei"

280 mal gelesen30.9.2025

Bedeutung

Diese Redensart drückt aus, dass sich der Erfolg häufig erst nach mehreren Anläufen einstellt – spätestens beim dritten Versuch. Die Zahl Drei gilt traditionell als vollständig und glücklich, daher werden drei Versuche oder Ereignisse als ausreichend angesehen, um ein gutes Ergebnis zu erzielen.

Verwendungsbeispiele

Nach zwei gescheiterten Bewerbungen hat es beim dritten Mal geklappt – aller guten Dinge sind drei. Beim Kochen eines komplizierten Rezepts braucht es oft zwei Fehlversuche, bis der dritte Versuch perfekt gelingt. Im Märchen erfüllt die gute Fee dem Helden drei Wünsche – die magische Zahl steht für Vollendung.

Historischer Kontext

Die Vorstellung, dass drei eine besondere Zahl ist, reicht bis in die Antike. Im Mittelalter musste ein Angeklagter dreimal vor Gericht erscheinen, bevor ein Urteil erlassen wurde. In der christlichen Tradition steht die Dreifaltigkeit für Vollkommenheit. Märchen erzählen von drei Aufgaben, drei Brüdern oder drei Wünschen. So verfestigte sich die Auffassung, dass „aller guten Dinge“ drei sind und der dritte Versuch den Erfolg bringt.