Sprichwörter über Geld
Sparen, teilen, nicht zu gierig werden: Sprichwörter über Geld sind fast immer Warnungen. Manche loben die Sparsamkeit, andere erinnern daran, dass Geld allein wenig löst.
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- Auf den Hund kommenHerunterkommen und in einen elenden Zustand geraten, ob wirtschaftlich, gesundheitlich oder moralisch.
- Auf keinen grünen Zweig kommenEs zu nichts bringen: beruflich oder finanziell nicht vorankommen und keinen Erfolg haben.
- Beim Geld hört die Freundschaft aufSobald es um Geld geht, zählen Freundschaft und Verwandtschaft oft nichts mehr, und Streit ist schnell da.
- Besser ein Spatz in der Hand als eine Taube auf dem DachEin kleiner, sicherer Gewinn ist mehr wert als ein großer, der nur in Aussicht steht.
- Borgen macht SorgenWer sich Geld leiht, lädt sich Schulden und Sorgen auf. Besser kommt man mit dem aus, was man hat.
- Das letzte Hemd hat keine TaschenIns Grab kann man nichts mitnehmen, deshalb ist es sinnlos, Geld und Besitz um jeden Preis anzuhäufen.
- Der Mensch lebt nicht vom Brot alleinZum Leben braucht der Mensch mehr als Essen und Geld: auch Sinn, Zuwendung, Kultur oder Glauben.
- Die Axt im Haus erspart den ZimmermannWer selbst anpacken kann und eigenes Werkzeug hat, braucht keinen Handwerker zu bezahlen.
- Die Katze im Sack kaufenEtwas kaufen oder sich auf etwas einlassen, ohne es vorher gesehen oder geprüft zu haben.
- Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufenEinfache Leute werden für kleine Vergehen hart bestraft, Reiche und Mächtige kommen selbst bei großen Taten davon.
- Die Rechnung ohne den Wirt machenFest mit einem Ergebnis planen, aber jemanden übersehen, der mitentscheidet, und sich dadurch gründlich verschätzen.
- Ein Fass ohne BodenEine Sache, die immer mehr Geld oder Mühe verschlingt, ohne dass ein Ende oder ein Erfolg absehbar ist.
- Eine Hand wäscht die andereWer einem anderen einen Gefallen tut, kann mit einer Gegenleistung rechnen; oft heißt es auch, dass man sich gegenseitig deckt.
- Eine Milchmädchenrechnung aufmachenNaiv mit einer Rechnung planen, die auf unsicheren oder falschen Annahmen beruht und deshalb nicht aufgeht.
- Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins MaulEin Geschenk nimmt man dankbar an, ohne es kritisch zu prüfen oder seinen Wert zu bemängeln.
- Es ist nicht alles Gold, was glänztWas auf den ersten Blick wertvoll oder verlockend aussieht, muss es nicht sein: Der Schein kann trügen.
- Etwas auf dem Kerbholz habenEtwas Verbotenes oder Unrechtes getan haben, etwa eine Straftat oder ein Vergehen, das einem noch anhängt.
- Geld allein macht nicht glücklichWohlstand reicht nicht für ein gutes Leben: Gesundheit, Menschen und Sinn lassen sich nicht kaufen.
- Geld regiert die WeltWer Geld hat, hat Macht und Einfluss. Am Ende entscheiden oft finanzielle Interessen darüber, was geschieht.
- Geld stinkt nichtWoher Geld stammt, sieht und riecht man ihm nicht an. Auch Einnahmen aus anrüchigen Quellen sind so viel wert wie andere.
- Gelegenheit macht DiebeGünstige Umstände verführen Menschen zu Unrecht, das sie sonst nie begehen würden, etwa wenn Wertsachen unbeaufsichtigt herumliegen.
- Handwerk hat goldenen BodenEin gelerntes Handwerk sichert ein verlässliches Auskommen, weil gute Handwerker immer gebraucht werden.
- Jemandem das Fell über die Ohren ziehenJemanden grob betrügen oder finanziell ausnehmen, sodass er viel mehr verliert, als er ahnt.
- Jemandem ein X für ein U vormachenJemanden plump täuschen und ihm etwas Falsches als wahr verkaufen.
- Jemanden über den Tisch ziehenJemanden bei einem Geschäft oder einer Verhandlung übervorteilen oder betrügen.
- Kleine Geschenke erhalten die FreundschaftGelegentliche kleine Aufmerksamkeiten halten eine Beziehung lebendig.
- Kleinvieh macht auch MistAuch kleine Beträge, Ersparnisse oder Gewinne summieren sich mit der Zeit zu etwas Nennenswertem.
- Leben wie Gott in FrankreichSorglos und im Überfluss leben, mit gutem Essen, Wein und allen Annehmlichkeiten.
- Ohne Moos nix losOhne Geld kann man nichts unternehmen und nichts erreichen. „Moos“ ist ein umgangssprachliches Wort für Geld.
- Schaffe, schaffe, Häusle baueSchwäbischer Leitspruch: hart arbeiten und sparen, um sich ein eigenes Haus zu bauen; oft auch spöttisch über die Schwaben gesagt.
- Spare in der Zeit, so hast du in der NotWer in guten Zeiten etwas zurücklegt, hat in schlechten Zeiten Reserven und muss nicht darben.
- Von der Hand in den Mund lebenAlles Geld sofort für das Nötigste ausgeben müssen und keine Rücklagen bilden können.
- Was nichts kostet, ist nichts wertWas man umsonst bekommt, schätzt man gering, und was nichts kostet, taugt oft auch nicht viel.
- Wenn das Wörtchen ‚wenn‘ nicht wär, wär mein Vater MillionärMit ‚hätte‘ und ‚wäre‘ ändert man nichts: Grübeln darüber, was hätte sein können, bringt nichts.
- Wer billig kauft, kauft zweimalBillige Ware geht oft schnell kaputt und muss ersetzt werden, sodass man am Ende mehr bezahlt als für gute Qualität.
- Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wertWer kleine Beträge geringschätzt, kommt nie zu Wohlstand und hat ihn auch nicht verdient.
- Wes Brot ich ess, des Lied ich singWer von jemandem bezahlt oder versorgt wird, redet ihm nach dem Mund und vertritt dessen Interessen.
- Wie die Made im Speck lebenSehr bequem und im Überfluss leben, ohne sich um etwas sorgen oder anstrengen zu müssen.
- Wie gewonnen, so zerronnenWas man schnell oder ohne Mühe bekommen hat, ist oft genauso schnell wieder weg.
- Zeit ist GeldVerlorene Zeit ist verlorenes Einkommen, deshalb sollte man sie nicht vergeuden.
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