Sprichwörter über Mut und Risiko
Wagen oder lassen? Zwischen „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ und dem Spatz in der Hand liegt die ganze Frage, wie viel Risiko sich lohnt.
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- Aller guten Dinge sind dreiWas zweimal nicht geklappt hat, verdient einen dritten Versuch, denn die Drei gilt als Glückszahl.
- Angriff ist die beste VerteidigungWer selbst die Initiative ergreift, muss sich nicht gegen die Angriffe anderer wehren.
- Besser ein Spatz in der Hand als eine Taube auf dem DachEin kleiner, sicherer Gewinn ist mehr wert als ein großer, der nur in Aussicht steht.
- Das Handtuch werfenAufgeben und einen Kampf, ein Projekt oder einen Versuch abbrechen, weil man keine Aussicht auf Erfolg mehr sieht.
- Dem Mutigen gehört die WeltWer etwas wagt und Neues anpackt, hat am Ende oft mehr Erfolg als jemand, der jedes Risiko scheut.
- Den Ball flach haltenSich zurückhalten, bescheiden bleiben und kein unnötiges Risiko eingehen.
- Den Kopf in den Sand steckenEine unangenehme Wahrheit oder drohende Gefahr nicht wahrhaben wollen und so tun, als gäbe es sie nicht.
- Den Spieß umdrehenEinen Angriff oder Vorwurf gegen den richten, von dem er ausging, und so aus der Verteidigung heraus selbst zum Angreifer werden.
- Den Stier bei den Hörnern packenEine schwierige Aufgabe oder ein unangenehmes Problem mutig und direkt angehen, statt ihm auszuweichen.
- Der erste Schritt ist der schwersteEtwas Neues anzufangen kostet die meiste Überwindung; ist der Anfang gemacht, geht vieles leichter.
- Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er brichtWer immer wieder dasselbe Risiko eingeht, scheitert irgendwann, auch wenn es lange gut ging.
- Die Flinte ins Korn werfenVorschnell und mutlos aufgeben, sobald sich die ersten Schwierigkeiten zeigen.
- Die Hoffnung stirbt zuletztSolange noch eine Chance besteht, gibt man nicht auf, auch wenn die Lage schlecht aussieht.
- Die Kurve kratzenSich schnell und möglichst unauffällig davonmachen, oft bevor es unangenehm wird.
- Die Ohren steifhaltenDen Mut nicht verlieren und in einer schwierigen Lage durchhalten; oft als Abschiedsgruß: „Halt die Ohren steif!“
- Ein gebranntes Kind scheut das FeuerWer einmal schlechte Erfahrungen gemacht hat, ist danach vorsichtig und meidet ähnliche Situationen.
- Eine Fahrt ins BlaueEin Ausflug ohne festes oder ohne vorher verratenes Ziel, bei dem die Mitfahrenden sich überraschen lassen.
- Fersengeld gebenDavonlaufen und die Flucht ergreifen, statt sich einer Gefahr oder einer Auseinandersetzung zu stellen.
- Fracksausen habenGroße Angst oder Nervosität haben, meist vor einer unmittelbar bevorstehenden Herausforderung.
- Frisch gewagt ist halb gewonnenWer eine Sache beherzt angeht, statt lange zu zögern, hat den Erfolg schon zur Hälfte sicher.
- Glaube versetzt BergeWer fest an etwas glaubt, kann Dinge erreichen, die unmöglich scheinen.
- Ins kalte Wasser springenSich ohne Vorbereitung und Erfahrung auf eine völlig neue Aufgabe einlassen und sich dabei bewähren müssen.
- Kalte Füße bekommenKurz vor einer Entscheidung oder einem Vorhaben Zweifel und Angst bekommen und deshalb einen Rückzieher machen.
- Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne EndeLieber eine schmerzhafte Sache rasch und endgültig beenden, als eine quälende Lage endlos weiterzuschleppen.
- Probieren geht über StudierenEtwas selbst auszuprobieren bringt oft schneller ans Ziel als langes Grübeln, Nachlesen oder Abwägen vorher.
- Übermut tut selten gutWer leichtsinnig und überdreht handelt, weil gerade alles gut läuft, richtet meist Schaden an.
- Vorsicht ist besser als NachsichtLieber gleich vorsichtig sein, als hinterher einen Schaden zu bereuen, den man hätte vermeiden können.
- Vorsicht ist die Mutter der PorzellankisteScherzhafte Mahnung, lieber etwas zu vorsichtig zu sein, weil sonst leicht etwas zu Bruch geht.
- Wer nicht wagt, der nicht gewinntOhne ein gewisses Risiko gibt es keinen Erfolg.
- Wer zu spät kommt, den bestraft das LebenWer zu lange zögert und notwendige Veränderungen verpasst, muss die Folgen tragen.
- Wo ein Wille ist, ist auch ein WegWer etwas wirklich will, findet auch eine Möglichkeit, es zu erreichen, selbst wenn es zunächst aussichtslos erscheint.
- Wo gehobelt wird, da fallen SpäneWer etwas Größeres anpackt, muss kleinere Schäden und Nebenwirkungen in Kauf nehmen.
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