Bauernregeln für September
Die Bauernregeln für September begleiten den Übergang in den Herbst: die Aussaat des Wintergetreides, den Abzug der Schwalben und die Frage, wie lange das schöne Wetter hält. Ihre Lostage sind Ägidius am 1., Mariä Geburt am 8., Matthäus am 21. und Michaeli am 29. September. Statistisch geprüft ist kaum eine dieser Regeln, und gerade die Michaeli-Regeln widersprechen sich.
- 1. September, ÄgidiusIst Ägidi ein heller Tag, ich dir einen schönen Herbst ansagIst es am 1. September, dem Ägidiustag, sonnig und klar, soll ein schöner Herbst folgen.
- 8. September, Mariä GeburtMariä Geburt fliegen die Schwalben furtUm den 8. September, das Fest Mariä Geburt, verlassen die Schwalben ihre Brutplätze und ziehen nach Süden.
- 21. September, MatthäusWie es Matthäus treibt, so es vier Wochen bleibtWie das Wetter am 21. September, dem Matthäustag, ist, so soll es die folgenden vier Wochen bleiben.
- 29. September, MichaeliRegnet’s am Michaelistag, folgt milder Winter nachRegnet es am 29. September, dem Michaelistag, soll der folgende Winter mild ausfallen.
- Ganzer MonatAm Septemberregen ist dem Bauer viel gelegenRegen im September ist für die Landwirtschaft willkommen, weil er der frisch gesäten Herbstsaat beim Keimen hilft.
Häufige Fragen
Welche Lostage gibt es im September?
Die bekanntesten Lostage im September sind Ägidius am 1. September, Mariä Geburt am 8. September, Matthäus am 21. September und Michaeli am 29. September. An ihnen wollte man das Wetter für Herbst und Winter ablesen.
Was bedeutet Regen an Michaeli für den Winter?
Nach der Bauernregel „Regnet’s am Michaelistag, folgt milder Winter nach“ kündigt Regen am 29. September einen milden Winter an. Andere Michaeli-Regeln behaupten das Gegenteil, belegt ist keine davon.
Wann ziehen die Schwalben im September fort?
Die Bauernregel nennt Mariä Geburt am 8. September. Tatsächlich ziehen die meisten Rauchschwalben zwischen Mitte September und Mitte Oktober nach Afrika ab.