Bauernregeln für März
Die Bauernregeln für März handeln vom Beginn des Arbeitsjahres: Ein trockener März mit „Märzenstaub“ war erwünscht, Nässe und später Schnee waren gefürchtet. Am 17. März eröffnete Gertrud nach altem Brauch die Gartenarbeit, am 25. März sollten zu Mariä Verkündigung die Schwalben zurückkehren. Viele Märzregeln sind eher praktische Erfahrungen für Feld und Garten als echte Wettervorhersagen, und als solche halten sie sich recht gut.
- 17. März, GertrudDie Gertrud mit dem frommen Sinn, sie ist die erste GärtnerinMit dem Gertrudentag am 17. März beginnt nach altem Brauch die Arbeit im Garten.
- 25. März, Mariä VerkündigungAn Mariä Verkündigung kommen die Schwalben wiederumUm den 25. März, das Fest Mariä Verkündigung, sollen die Schwalben aus dem Süden zurückkehren.
- Ganzer MonatEin feuchter, fauler März ist des Bauern SchmerzEin nasser, trüber März schadet der Landwirtschaft, weil sich Feldarbeit und Aussaat verzögern.
- Ganzer MonatMärzenschnee tut den Saaten wehSchnee im März schadet der Saat, die schon in der Erde ist oder gerade aufgeht.
- Ganzer MonatMärzenstaub bringt Gras und LaubIst der März so trocken, dass es auf Wegen und Feldern staubt, sollen Wiesen und Bäume im Frühjahr gut wachsen.
Häufige Fragen
Welche Lostage gibt es im März?
Bekannte Lostage im März sind der Gertrudentag am 17., der Josefstag am 19. und Mariä Verkündigung am 25. März. Sie markierten den Beginn der Garten- und Feldarbeit und die Rückkehr der Zugvögel.
Warum wünschten sich Bauern einen trockenen März?
Auf trockenem Boden ließ sich im März pflügen und säen, nasser Boden verzögerte die Feldarbeit. Darum lobt „Märzenstaub bringt Gras und Laub“ den trockenen März, während ein feuchter März als „des Bauern Schmerz“ gilt.
Ist Schnee im März schlecht für die Pflanzen?
Schnee im März schadet nicht unbedingt. Eine Schneedecke kann Wintergetreide sogar vor starkem Frost schützen. Schaden entsteht vor allem, wenn Frost auf Pflanzen trifft, die schon austreiben.