Bedeutung
Das deutsche Sprichwort vermittelt die Weisheit, dass jemand nach einer schlechten Erfahrung vorsichtiger handelt. Es betont die Bedeutung von Lernen aus Fehlern und warnt vor wiederholten Risiken. Diese Lebensweisheit zeigt, wie Erfahrung schützt.
Verwendungsbeispiele
Nach einer enttäuschenden Geldanlage sagt Lena: „Gebranntes Kind scheut das Feuer“, als sie erneut vorsichtig investiert. Als Peter nach einem schlechten Jobwechsel skeptisch auf neue Stellenangebote blickt, merkt seine Freundin: „Gebranntes Kind scheut das Feuer.“ Im Team erinnert der Projektleiter an vergangene Fehler und mahnt: „Gebranntes Kind scheut das Feuer“, bevor sie ein riskantes Konzept erneut starten.
Historischer Kontext
Das Sprichwort hat seinen Ursprung in der deutschen Tradition und spiegelt die Lebenserfahrung früherer Generationen wider. In der deutschen Kultur dient es seit Jahrhunderten als warnender Hinweis vor wiederholten Fehltritten. Die Herkunft liegt in der bildhaften Sprache des Mittelalters, die alltägliche Erfahrungen literarisch veranschaulichte.
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