Bedeutung
Das deutsche Sprichwort ‚April, April, der macht was er will‘ verweist auf die unvorhersehbare Natur des Aprils. Die Bedeutung liegt darin, dass Wetter und Ereignisse in diesem Monat häufig launisch wechseln. Diese Weisheit erinnert uns daran, flexibel zu bleiben und mit Überraschungen umzugehen.
Verwendungsbeispiele
Wenn im April die Sonne plötzlich von einem heftigen Regenschauer abgelöst wird, sagt man im Gespräch: 'April, April, der macht was er will.' Bei einem unerwarteten Temperatursturz innerhalb weniger Stunden kommentiert man das wechselhafte Wetter mit 'April, April, der macht was er will.' Wenn Kollegen im Büro über das Launenhafte des Frühlings klagen, passt der Spruch 'April, April, der macht was er will' als humorvolle Replik.
Historischer Kontext
Dieses Sprichwort hat in der deutschen Kultur seinen Ursprung in alten Bauernregeln und Volksliedern, die das launische Aprilwetter thematisierten. Die Tradition, Wettererscheinungen als unberechenbar zu beschreiben, reicht bis ins Mittelalter zurück. In seiner Herkunft spiegelt es den Alltag der ländlichen Bevölkerung wider, die vom Wetter abhängig war.
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